Zur Nachrichtenübersicht
Nachrichten | Meldung

Das Zeugnis des Lebens

Dienerinnen und Diener der Kirche

Die Erscheinung Jesu im Fleisch bedeutet, dass der von Gott dem Vater vor aller Zeit Gezeugte, wie andere himmlischen Wesen, wahrnehmbar wurde. Und zwar als unser HErr, „der nur für kurze Zeit unter die Engel erniedrigt war, Jesus, ihn sehen wir um seines Todesleidens willen mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt; es war nämlich Gottes gnädiger Wille, dass er für alle den Tod erlitt.“ Hebr. 2, 9. Im Tod bezwang er den Tod und im demselben Leib offenbarte er in der Auferstehung das neue und ewige Leben. Dieses Zeugnis erfahren wir nicht nur in Worten oder den heiligen Schriften der göttlichen Offenbarung, sondern in jenem Heiligen, der in der Taufe, in welcher auch wir in dieser vergänglichen Welt gestorben sind, als das Feuer der „Liebe Gottes ausgegossen ist in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.“ Röm. 5, 5.

So ist unser neues Leben seit der Belebung des Schöpfers auch mit dem Sinn der Vollendung begnadet, welche uns im Bund mit jener Ewigkeit verbindet, die vor aller Schöpfung persönlich gezeugt wurde – mit Christus. Der Auferstandene verkündigt in seiner Auffahrt bis zum höchsten Himmel, der als der Thronsaal Gottes nicht erschaffen ist, sich mit uns so und nicht anders zu verbinden. Die Gabe des Heiligen Geistes lässt uns im Herzen sehen, was uns verheißen ist - „Denn Gott, der sprach: Aus Finsternis soll Licht aufleuchten!, er ist in unseren Herzen aufgeleuchtet, damit wir erleuchtet werden zur Erkenntnis des göttlichen Glanzes auf dem Antlitz Christi.“ 2.Kor. 4, 6.

Das hochheilige Fest der Auferstehung Jesu Christi in der Begegnung mit seinen Jüngern weckt in uns nicht die Erwartung eines jüngsten Tages des Gerichts, sonder vielmehr die frohe Erwartung der Vorauferstehung, welche aus seinem Mund verheißen ist: „Du wirst selig sein, denn sie können es dir nicht vergelten; es wird dir vergolten werden bei der Auferstehung der Gerechten.“ Lk. 14, 14. Unser Glaube ist keineswegs ein Dogma, sondern die Eucharistie, wo in der Brotbrechung auch sein Leben in seinem Leib uns allen geteilt wird, damit wir alle mit so ihm verbunden werden, wie er als Sohn Gottes mit dem Vater der eine ist im Heiligen Geist.

So lasst uns wiederum die Speise von Ostern segnen und teilen mit den Worten:

Unser HErr Jesus ist wahrhaftig auferstanden!

4. 4. 2026

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liturgischer Aufruf in den Auferstehungsdiensten

Christus ist von den Toten auferstanden! | Halleluja! * Im Tod bezwang Jesus den | Tod! Halleluja! * Er tat die Gräber auf! | Halleluja! * Geschenkt hat Er uns das neue | Leben! Halleluja.

Ehre sei dem Vater | und dem Sohne * und | dem Heiligen Geiste: * wie es war im Anfang, so jetzt und | allezeit, * in | Ewigkeit. Amen.

 

 

 

 

Zum Portal