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Akoluthie – die Nachfolge des HErrn

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Ausdruck unserer kirchlichen Gemeinschaft, welche biblisch auch koinonia genannt wird, ist neben dem „Brechen des Brotes“ und der „Apostellehre und -gemeinschaft“ auch das „Festhalten an den Gebeten.“ (Apg. 2, 42) Dieses Grundprinzip beschrieb bereits Simon der Gerechte, einer der letzten der „Männer der großen Synode“ ca 300 Jahre vor Christus mit seinem Ausspruch: Auf drei Dingen ruht die Welt: auf der Lehre, auf dem Opferdienst und auf der Wohltätigkeit, oder mit anderen Worten, auf der Martyria, auf der Liturgia und auf der Diakonia (Sprüche der Väter, Pirkej Avot, 1, 2). Bereits die drei goldenen Gegenstände im Heiligtum Gottes in der Wüste, der siebenarmige Leuchter, der Rauchopferaltar und der Schaubrottisch lassen sich diesen drei Prinzipien zuweisen.

Auf dem golden Altar, der vor dem HErrn im Offenbarungszelt stand, wurden bekanntlich keine Tiere verbrannt, sondern jeden Morgen und jeden Abend beim Zurüsten des goldenen Leuchters das Rauchopfer Gott dargebracht. Er ist ein dem HErrn hochheiliger Gegenstand. (Ex. 30, 1 – 10)

An vielen Stellen der Heiligen Schrift wird der Weihrauch als Sinnbild der Gebete der Heiligen verwendet, welches nach apostolischer Lehre den vier Arten des Gebets entsprechen: den Bitten, Geben, Fürbitten und Danksagungen (1.Tim. 2, 1).

Die apostolische Verordnung der Gebete entspricht also einer Ordung, in welcher Gott geistliche Opfer von reinen Herzen und Lippen dargebracht werden sollen.

Das göttliche Gesetz, welches die Anbetung Gottes regelt, ist ein ewiges. Die Umsetzung der göttlichen Weisung ist aber von Zeit und Ort unterschiedlich und muss den Umständen und den Fähigkeiten der Nachfolger Jesu angepasst werden, so wie jegliche Schriftstelle und Weissagung gedeutet gedeutet werden muss.

Solche Anpassungen der beständigen Anbetung Gottes sind auf unsere neuen katholisch-apostolischen Internetsite www.akoluthie.net zum Dowload bereitgestellt: Der Link für diese Seite ist ein rundes Bild mit einem siebenarmigen Leuchter.

Der Name Akoluthie bedeutet hierbei zweifaches, sowohl die Nachfolge des HErrn, denn auch Jesu hat als Rabbiner mit seinen Jüngern die damals übliche Gebetspraxis laut Schriftzeugnis beachtet (Lk. 4, 16), als auch die gottesdienstliche Verordnung der Stunden-, bzw. Tagzeitgebete.

Dort sind auf der Hauptseite Akoluthie die Grundformen der einen Anbetung, sowohl in der häuslichen Form als Andacht, als auch in der höhren, der kirchlichen Form als Tagzeitgebete vorhanden.

Auf den weiteren Seite sind dann die Formen der Anbetung wie sie in dem jeweiligen Land gehalten werden, also CH, D, LIVE und HR. Mit einem Klick auf das Bild oben in der Mitte kommt man dann zur entsprechenden Seite.

Allen Mitbetern wünschen wir ein gesegnete Gebetsgemeinschaft und reiche Frucht ihrer Anbetung. +!

06. 06. 2020

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Gebet vom Mittwoch nach dem Trinitätssonntag

Hochgelobter HErr Jesu, Du bist das Leben Deiner Bekenner, der Reichtum der Armen und die Freude der Auserwählten; wir bitten Dich mit Ehrfurcht, nach unserer Sehnsucht stärke Du unsere Hoffnung und mache uns beständig bis zur Erfüllung aller Deiner Verheißungen, der Du lebst und thronst mit dem Vater in der Einheit des Heiligen Geistes, ein Gott, in Ewigkeit. Amen.

 

 

 

 

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